
Dieses Buch spielt 26 Jahre nach ANH. In der Galaxis
herrscht Frieden. Mittlerweile will Luke Skywalker den Jedi Rat, wie er in der
alten Republik existierte, wieder aufbauen. Es sind sogar schon einige Jedis
unterwegs um für Frieden zu sorgen. Da taucht ein neuer Feind auf, die "Yuuzhan-Vong".
Sie errichten am Rand der Galaxis einen Stützpunkt um mit der Eroberung zu
beginnen. Dieser Feind ist stark und entschlossen und greift mit organischen
Schiffen an. Ganze Planeten werden ausgelöscht und unsere Helden sind nicht mehr
sicher.........
Fazit des Lesers:
Ein wirklich gelungenes Buch, manchmal ein bisschen zu blutrünstig. Obwohl zu
Beginn ein wenig an "Der Pakt von Bakura" erinnert, wird dieser Vergleich rasch
vergessen. Empfehlenswertes Buch.
Airen Chryselli
Dies ist es also, jenes Buch aus der Star Wars Romanreihe, das kürzlich so
hohe Wellen geschlagen hat - hat doch der Autor keinen geringeren Auftrag
erhalten, als Chewbaccas Tod zu inszenieren ... Die Geschichte spielt 25 Jahre
nach "A New Hope", und nachdem Timothy Zahn in seiner letzten Duologie (bzw.
Trilogie) dem Imperium den letzten Giftzahn gezogen hat, bekommt es also die
Neue Republik mit einem ganz neuen, andersartigen und überaus mächtigen Gegner
zu tun, den Yuzhan-Vong. Von außerhalb der Galaxis kommend und die Gesellschaft
als eine große Kriegergemeinschaft auf der Suche nach Ruhm organisiert, lehnen
sie sämtliche Technik ab und verfügen stattdessen über eine Armada von
Kreaturen, mit denen sie in perfekter Symbiose leben und die ihnen als
Raumschiffe, Nahkampfwaffen und Kommunikationsinstrumente dienen. Da sie
außerhalb der Macht zu existieren scheinen, stellt dieses Volk selbst für die
immer größer werdende Schar von Jedi-Rittern eine immense Herausforderung dar.
Von ihrer Basis im Outer Rim aus planen sie ihren Invasionszug, die Neue
Republik vergessen zu machen ...
Fazit des Lesers:
"Vector Prime" ist ein Buch, dessen ungeheure Spannung durch den neuen
übermächtigen Gegner erreicht wird. Der Kampf gegen die Yuzhan-Vong ist von
evolutionären Ausmaßen, setzt doch der Gegner zur totalen Eroberung der Galaxis
an. Es geht nicht mehr nur um Gut und Böse, sondern um das nackte Überleben.
Diejenigen, die die Gefahr erkennen, die Helden der alten Filmtrilogie, sehen
sich hilflos in Anbetracht einer solchen Bedrohung und der unerträglich langsam
arbeitenden Bürokratie der Neuen Republik. Die Geschichte als solches scheint
sich zwei Schwerpunkten zu widmen. Einerseits dringt eine neue Generation von
Helden, repräsentiert durch die Solo-Kinder ins Licht des Star Wars Universums
und zum anderen hat eben Han mit dem Verlust seines Kopiloten zu hadern. Dieser
ist meiner Meinung nach überaus geschickt umgesetzt - ihn im Kampf gegen die
Yuzhan-Vong sterben zu lassen, hätte bedeutet, ihn Schwäche zeigen zu lassen, so
geht er sich für viele andere aufopfernd auf einem sterbenden Planeten unter.
Han drückt sehr treffend aus, was auch der Leser empfindet: Die schützende
Blase, die seine Familie eingeschlossen und in all den Abenteuern geschützt hat,
ist zerplatzt. Das Ende der Geschichte ist ein düsteres, das an TESB erinnert:
Die Gegner werden zwar besiegt, aber es ist nur ein Rückschlag, der der Neuen
Republik einiges an Schiffen gekostet hat und die Ungewissheit offen lässt,
welcher Streitmacht sie sich noch wird stellen müssen. Und dann ist da noch Mara
Jade, die mit einer unheilbaren, tödlichen Krankheit infiziert wurde.
Cal R. Fogert
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