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MOTF Wintermeeting 2006

Salzburg am 4.-5. Februar 2006

Alle Teilnehmer des MeetingsAls ich mich am Samstagmorgen – quer durch den Wiener Westbahnhof laufend, um den Zug gerade noch zu erwischen – zum MOTF-Wintermeeting in Salzburg aufmachte, war ich schon gespannt: Wie wird das ablaufen; wer sind all die Leute, mit denen ich bisher nur per Mail Kontakt hatte? Ich stand ja erst seit ganz kurzer Zeit mit den MOTF in Verbindung und kannte bis dahin außer Airen, der mich dazugebracht hatte, niemanden persönlich (dachte ich!)...

Der erste "große Unbekannte" sollte Kaero sein, der in Linz zusteigen wollte. Ich hatte seine Handynummer und trug, um sicher erkannt zu werden, mein Star Wars-T-Shirt. Ob das klappt? Ja, es klappte, und Kaero überraschte mich gleich, indem er mir meinen Beruf und Arbeitsplatz nannte! Da steckten allerdings keine telepathischen Macht-Fähigkeiten dahinter, sondern er hatte mal an derselben Uni studiert, an der ich arbeite. Das sorgte schon für einigen Gesprächsstoff, dann kamen wir auf das Wesentliche: Was fasziniert uns an Star Wars am meisten? Wie sind wir zu den MOTF gekommen? usw.

Darth Taevis probiert den Helm von Darth VaderAls wir in Salzburg einrollten, galt es, Airen zu finden, der uns mit dem Landspeeder abholen wollte. Auf dem Parkplatz hinter dem Bahnhof wurden wir schon von ihm und Ulli erwartet. Letzter kam aus Passau hierher – nächste Überraschung: Ich kannte Ulli bereits vom Sehen (Wiener Comicbörse im Herbst)! Da wir vier noch etwas Zeit hatten, machten wir die Buchhandlungen im Shoppingcenter Alpenstraße unsicher. Ulli freute sich sehr über seinen Schnäppchen-Kauf eines schönen Mozart-Kinderbuches für seine kleine Tochter und Airen erstand das tolle Werk von John Knoll, „Star Wars – George Lucas und die Schöpfung seiner Welten“. Natürlich wurde(n) gleich über allerlei Star Wars-Bücher und sonstige Sci-Fi-Literatur, die wir vorfanden, kräftig gefachsimpelt und Empfehlungen ausgetauscht.

Pünktlich um 13.45 Uhr trafen wir die (meisten) anderen MOTFler im McDonald’s in der Alpenstraße. Ullis Kommentar beim Kampf mit dem BigMac („Das imperiale Kantinenessen war auch schon mal besser!“) hinderte niemanden, sich noch eine Nachspeise zu holen. So gestärkt, ging es per Landspeeder zu Soontir in den Süden von Salzburg. Jetzt endlich konnte ich alle kennen lernen und sah, dass wir praktisch sternförmig aus dem ganzen Land angereist waren. Wir beiden Neuen, Ulli und ich, wurden gleich ganz „offiziell“ bei MOTF begrüßt. Und Ulli überreichte feierlich zwei Abzeichen der German Garrison als besonderes Geschenk an die MOTF.

Studium des neuen Buches von AirenInsgesamt waren wir zu zwölft – also ein wirklich ganz großes Meeting und tolle Gelegenheit, sich mit vielen Gleichgesinnten auszutauschen! Schöne Bücher und Zeitschriften luden zum Blättern, Nachlesen und Diskutieren ein. Sie wurden von Can’by („Star Wars-Chronik“ in limitierter Auflage), von Soontir („Der ultimative Darth Vader-Guide“), Ulli („Journal of the Whills“ von 1991 mit eigenem Beitrag) und Airen (siehe oben!) beigesteuert. Varun gab uns Hinweise in Lichtschwertkampf-Technik; er zeigte mir einige Lichtschwert-„Prototypen“ und erklärte mir, wie er sie selbst hergestellt hatte. Correl beeindruckte mich durch seine Ausführungen über die Schmuggler in Star Wars und Taevis mit seinen Gedanken über die Gesamtstory. Sehr spannend, zu sehen, auf welch verschiedene Weisen die einzelnen Members ihr Interesse für Star Wars leben und ausdrücken!

Auch Taevis, Kaero & Correl interessieren sich für die BücherZum Lachen gab es natürlich auch viel. So erhielt Kirana aufgrund ihrer Haartracht das neue Pseudonym „Darth Pumuckl“ – der hat ja, wie jeder echte Sith, seinen MEISTER Eder! Weiters berichtete Soontir über seinen offensichtlich Star Wars-immunen Nachwuchs (Original-Dialog: „Ich bin dein Vater!!!“ – „Geh Papi, jetzt kummst scho wieder damit!“). Die Rede war auch von „Ozzel Osbourne and the Black Sabaccs“ und von imperialen Sternenzerstörern mit der angeblichen Größe von 1,6 Milli(!)metern. Die Sternenzerstörer waren ein Versprecher von Soontir („Milli statt Kilo – beides bedeutet Tausend“), gaben aber Anlass zu heftigen Spekulationen: Eine neue imperiale Taktik – solche Dinger wären ja mit Laserkanonen erheblich schlechter zu treffen als Womp-Ratten!?

Varun & Canby bei er Zubereitung der PitaAber es wurde nicht nur gelacht und geblödelt, sondern intensiv und konstruktiv gearbeitet: Vor allem wälzten wir gemeinsam neue Ideen für die MOTF-Homepage. Auch das Filmprojekt TPOF wurde besprochen; ich sah zum ersten Mal Szenen daraus und konnte mir ein Bild davon machen, wie viel und welch professionelle Arbeit da drinsteckt (Das Raumschiff über dem Wald – Wow!).

Am Abend bereitete Can’by köstliche Pita zu, assistiert von Varun, der mit der inneren Ruhe eines echten Jedi das Essen rührte, und von Cole, der die Küche ausleuchtete. Airen und Lujayne wagten sich in das nächtliche Schneetreiben und versuchten es noch mal mit der imperialen Kantine in der Alpenstraße. Das lag allerdings ganz sicher nicht an der Qualität unseres Essens, sondern daran, dass sie nicht genug erwischt hatten.

Soontir machte den VorkosterDie Nachspeise steuerte Kirana in Form zweier Kuchen bei, die das Opfer ihrer Experimente mit Lebensmittelfarbe geworden waren: Der erste Kuchen präsentierte sich mit einem gelben, schleimig wirkenden Überzug (etwa als hätte ihn Jabba the Hutt soeben ausgespuckt, aber es war nur die Glasur) und der zweite mit einem schimmelig-grünlichen Stich. Also bot sich Soontir, von seinem 1,6mm-Sternenzerstörer-Versprecher noch ganz verzweifelt, (wie er sagte) in Selbstmordabsicht zur Verkostung an. Beim Anschnitt große Überraschung: Der zweite Kuchen war innen so grell-grün, dass daneben sogar Meister Yoda blassgelb aussähe – und er schmeckte, wie der erste übrigens auch, sehr lecker!

Ulli in Bettfertiger KonfigurationÜber die Übernachtung kann ich nichts berichten, da ich eine der wenigen war, die nicht beim allgemeinen Matratzen- und Schlafsacklager in Soontirs Wohnzimmer mitgemischt haben. Ich hoffe für die Anderen, dass nicht allzu viele bzw. laute Schnarcher dabei waren (siehe letzten Meeting-Bericht!). Als ich am Sonntag zum gemeinsamen Frühstück wieder kam, wirkten die anderen jedenfalls ausgeruht. Nach diesem gemütlichen Ausklang war allgemeiner Aufbruch in die heimatlichen Sternensysteme angesagt – bis zum nächsten (Sommer-)Meeting!

Für mich ein ganz tolles, herzliches, informatives und lustiges Meeting und ein besonders schöner Einstand bei MOTF – Danke an alle!!!

Sanura Vendera